
Rasse: Sundheimer
Synonyme: Sundheimer Huhn
Art: Huhn
Beschreibung: älteste deutsche Zweinutzungsrasse
gute Winterleger
Verbreitung: Deutschland, Baden
Geschichte: Zuchtzentrum ist Sundheim bei Kehl, Baden. Wurde bereits Anfang des 18. Jahrhunderts für den Strassburger Markt aus belgischen oder nordfranzösischen Kämpfern als Fleischrasse gezüchtet.
Ab 1855 wurden Brahma, später Dorking und nach 1870 Wanzenauer Hähne eingekreuzt
1886 wurde die „Vereinigung des Sundheimerhuhnes“ gegründet.
Nachdem Strassburg nach dem 1. eltkrieg wieder zu Frankreich gehörte, wurde das Sundheimer Huhn stärker als Zweinutzungsrasse gezüchtet.
Morphologie: Kopf rein silberweiss, der Halsbehang hat einen breiten, tiefschwarzen, grünglänzenden Schaftstrich mit silberweißem Saum. Hahn und Henne sind fast übereinstimmend gezeichnet.
Die Rasse tritt ausschließlich im Farbschlag weiss-schwarzcolumbia auf, im Gegensatz zu den nur äußerlich ähnlichen Sussex ist jedoch kein Kragenschluss erforderlich.
Der waagerechte Rumpf ist voll, breit und tief, die vorgewölbte Brust verrät guten Fleischansatz. Auch der Rücken muss breit sein, wobei die Linie flach verläuft und der Sattel nur flach zum Schwanz hin verläuft. Der Schwanz selbst ist nicht lang, sondern wird sichelförmig getragen. Sundheimer haben nur wenig sichtbare Schenkel, die Läufe sind schwach, teilweise bis zu den Außenzehen befiedert.
Der Kopf soll breit sein und einen kleinen, einfach geschnittenen Kamm tragen. Auch die Hennen haben einen Stehkamm. Sundheimer haben rote, längliche Ohrlappen und kurze, mehr runde Kehllappen. Die Augen sind orangerot bis rot.
Nutzung: Hähne: 3 bis 3,5 kg. Hennen: 2,5 bis 3 kg
175 bis 200 Eier, hellbraun, gute Winterleger
ab 6 Monaten legen die Hennen.
Organisation: https://www.sundheimerzucht.de/
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Sundheimer