
Rasse: Gelbvieh
Art: Rind
Farbe: Einfarbiges Gelb, meist mit heller Schnauze
Gewicht: m (ältere Bullen): 1‘100-1‘300 kg, f: 650-800 kg
Grösse: m: 150-158 cm, f: 134-140 cm
Land: Deutschland
Beschreibung: Diese fleischbetonte Zweinutzungsrasse war einst vor allem in Franken weit verbreitet, wurde aber in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts von milchbetonten Rassen stark verdrängt. Heute vor allem in der Mutterkuhhaltung.
Verbreitung: Unter-, Ober- und Mittelfranken
Heute auch übriges Deutschland und zunehmend Übersee
Geschichte: Die Herkunft lässt sich auf einen rotbraunen keltisch-germanischen Landschlag zurückführen. Dieses sehr klein gewachsene "altfränkische" Rind sollte im 19. Jahrhundert durch verschiedene Einkreuzungen zum Zugochsen umgezüchtet werden. Ab etwa 1875 beständige Reinzucht mit den Zielen Einfarbigkeit, Arbeitstüchtigkeit und Frohwüchsigkeit. Heute ist der Gesamtbestand stark rückläufig, die milchtbetonte Konkurrenz wiegt schwer. Gute Nachfrage für die Mutterkuhhaltung, auch ausserhalb des ursprünglichen Verbreitungsgebietes.
Besonderheiten: Problemloses Kalben, feinkörniges, gut marmoriertes Fleisch, guter Lebensmittelkonverter
Nutzung: Milch und Fleisch
Leistung: Milchleistung: 5‘000 kg/Jahr. Tägliche Gewichtszunahme: 1‘200-1‘300 bei Mastbullen
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Gelbvieh