
Rasse: Cerdo Celta
Synonyme: Galizisch-Keltisches Schwein
Art: Schwein
Grösse: 81cm
Verbreitung: A Coruña, Galicia
Geschichte: Das galizische keltische Schwein ist eine Rasse, die aus einer Kreuzung zwischen zwei anderen (dem europäischen Wildschwein und der Untergattung Striatosus) hervorgegangen ist. Während andere mit ähnlichem Ursprung sowohl in Nordspanien als auch in anderen europäischen Ländern bereits verschwunden sind, ist dieser Galicier immer noch präsent, wenn auch nur in kleiner Population. Die Rasse war bis Anfang des 20. Jahrhunderts die wichtigste auf dem galicischen Territorium. Die Populationszahlen gingen zurück, weil fremde Rassen mit höherem Flewischertrag eingeführt wurden. in den 1980er Jahren war die Rasse fast ausgestorben
Morphologie: Das Knochen- und Muskelsystem des galizischen keltischen Schweins ist hoch entwickelt. Die Rasse frisst in ausgedehnten Weiden Kastanien, Eicheln und Sprossen und ist somit an die Landschaft hervorragend angepasst.
Es hat Hängeohren, die bis ¨über die Augen reichen. Sein Hals ist lang und schmal, aber stark. Der Schwanz ist dick, langgestreckt und weist an seinem Ende eine Quaste aus Borsten auf.
Besonderheiten: Es gibt drei verschiedene Varietäten:
Der Carballino hat schwarze oder rötliche Flecken, die sogar den ganzen Körper bedecken können. Es ist typisch für Nordgalicien, insbesondere in der Gegend von Bergantiños und Carballo.
Santiaguesa ist eine weisse Varietät und kommt im galicischen Süden, insbesondere bei Santiago de Compostela vor.
Der Barcino mit kleinen schieferartigen Pigmentierungen kommtz in den Bergen von Lugo vor.