Details
Anschrift
Walserhaus Bosco Gurin
Ufum Heingåårt
CH - 6685 Bosco Gurin
Ufum Heingåårt
CH - 6685 Bosco Gurin
Telefon: 0917541819
Email: → museump@walserhaus.ch
Webseite: → http://www.walserhaus.ch
Beschreibung
Das auf 1500 m. ü. M. liegende Bergdorf wurde 1244 von Walsern aus dem benachbarten Pomatt (Italien) besiedelt. Bis heute hat das Dorf mit seinen noch knapp 50 Einwohnern seine Eigenart bewahrt. Die gut erhaltene, aus älteren Blockbauten und jüngeren Steinhäusern bestehende Siedlung mit ihren schmalen Fusswegen inmitten einer intakten Bergwelt, das gesprochene Gurinerdeutsch und die Aura, welche den Walsersiedlungen im Allgemeinen anhaftet, fasziniert nach wie vor zahlreiche Besucher des Ortes.
Das Museum Walserhaus konnte schon 1938 eröffnet werden, und zwar als allererstes ethnografisches Museum des Kantons Tessin. Dafür stand ein 1386 erbautes Wohnhaus zur Verfügung. Seit der Eröffnung des Museums ist die Ausstellung kontinuierlich angewachsen. 2006 wurde sie neu gestaltet und der neben dem Wohnhaus stehende Stadel sowie der Garten sind in das Ausstellungskonzept mit einbezogen worden.
Mit der Ausstellung von alten Arbeitsgeräten im Stadel und mit dem Sortengarten vor dem Haus werden die findigen Methoden dokumentiert, mit denen die weitgehend auf Selbstversorgung angewiesenen Bergbauern früher die beschränkten Möglichkeiten ihres kargen Lebensraumes nutzten. Durch den Anbau von alten Kulturpflanzen demonstriert der Museumsgarten, auf welch schmaler Basis sich die Bergbevölkerung ihre Ernährung sicherstellen musste und welche Pflanzenarten im rauen Klima noch gedeihen. Der Garten wurde 2006 in Zusammenarbeit mit Pro Specie Rara neu angelegt.
Das Museum Walserhaus konnte schon 1938 eröffnet werden, und zwar als allererstes ethnografisches Museum des Kantons Tessin. Dafür stand ein 1386 erbautes Wohnhaus zur Verfügung. Seit der Eröffnung des Museums ist die Ausstellung kontinuierlich angewachsen. 2006 wurde sie neu gestaltet und der neben dem Wohnhaus stehende Stadel sowie der Garten sind in das Ausstellungskonzept mit einbezogen worden.
Mit der Ausstellung von alten Arbeitsgeräten im Stadel und mit dem Sortengarten vor dem Haus werden die findigen Methoden dokumentiert, mit denen die weitgehend auf Selbstversorgung angewiesenen Bergbauern früher die beschränkten Möglichkeiten ihres kargen Lebensraumes nutzten. Durch den Anbau von alten Kulturpflanzen demonstriert der Museumsgarten, auf welch schmaler Basis sich die Bergbevölkerung ihre Ernährung sicherstellen musste und welche Pflanzenarten im rauen Klima noch gedeihen. Der Garten wurde 2006 in Zusammenarbeit mit Pro Specie Rara neu angelegt.
Kategorie
Freilichtmuseum, Oekomuseum
Sortengärten
Sortengärten
Oeffnungszeiten
Dienstag bis Samstag 10 bis 11.30 und 13.30 bis 17 Uhr, Sonntag 13.30 bis 17 Uhr, Montag geschlossen. Von Mitte April bis Ende Oktober geöffnet.
Ab November bis Mitte April geschlossen
Ab November bis Mitte April geschlossen
Eintrittspreise
Garten frei. Museum: Erwachsene 5.- Fr., Kinder 1.- Fr., Studenten, Rentner und Gruppen 3.- Fr.
Angebot
Garten kann ab Juni besucht werden. Selbsterkundung möglich. Die Sorten sind beschriftet und Informationstafeln sind vorhanden.
- Dorfführungen auf Anfrage möglich (i, d, f).
- Dorfführungen auf Anfrage möglich (i, d, f).
Veranstaltungen
Am dritten Samstag im September findet ein Museumsfest statt. Zum Mittagessen wird «Måtzufåmm» serviert, ein Guriner Gemüseeintopf, der mit der Ernte aus dem Museumsgarten zubereitet wird.
Infrastruktur
Revision: 27. 04. 2021
Anreise mit OeV